Im Juli keine Zinserhöhung, Haltung neutral bis leicht restriktiv
Die US-Notenbank wird im Juli höchstwahrscheinlich, wie vom Markt erwartet, die Zinsen nicht anheben.
Bis auf drei entschiedene restriktive Mitglieder stimmten alle anderen dafür, den Zinssatz im Juli unverändert zu lassen.
Dazu gehören zwei leicht restriktive Mitglieder, von denen einer als Fed-Vorsitzender Powell ist, dessen jüngste Äußerungen eine flexible Haltung zeigen und der eine Politik empfiehlt, die sich an der wirtschaftlichen Lage orientiert.
Der zweite ist das Fed-Ratsmitglied Lisa D. Cook, die zuvor als dovish galt, dann aber restriktiver wurde. Trump hatte zuvor versucht, sie zu entlassen. Ob dies Druck erzeugt hat, ist unklar, aber Mitte Juli äußerte sie, dass man die Lage noch eine Weile beobachten sollte.
Insgesamt sendete das FOMC-Treffen zwar kein dovishes, aber auch kein sehr restriktives Signal. Genaueres wird man im Protokoll der Juli-Sitzung nächsten Monat sehen.
Von den 12 stimmberechtigten Fed-Mitgliedern unterstützten alle acht festen Sitze die Beibehaltung des Zinssatzes im Juli.
Auch ihre Äußerungen waren relativ vorsichtig.
Die drei entschiedenen Restriktiven haben Stimmberechtigung nur bis 2026, danach verlieren sie ihr Stimmrecht.
Ab nächsten Monat wird Brother Bee auch die stimmberechtigten Mitglieder für 2027 zusammenfassen.
Die Erwartungen für eine Zinserhöhung im September sind sehr hoch. Obwohl der August eine geldpolitische Pause sein wird, könnte gegen Ende des Monats oder in der zweiten Monatshälfte eine vorzeitige Einpreisung der Zinserhöhung im September erfolgen.
Anfang August liegt der Fokus auf der Abstimmung des gesamten Senats über das klare Kryptogesetz.
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